Mit dem Segelschiff durchs Wattenmeer nach Texel, Terschelling und Friesland
09. bis 16. August 2026
Bisher kenne ich Radreisen vor allem mit wechselnden Hotels und dem Fahrrad als täglichem Fortbewegungsmittel. Dieses Mal ist das Hotel immer dabei: Die Leafde fan Fryslân wird für eine Woche mein schwimmendes Zuhause. Morgens geht es vom Schiff aufs Fahrrad, nachmittags wieder zurück – eine ganz neue Art, eine Radreise zu erleben.
In diesem Reisebericht nehme ich Sie mit auf unsere Rad- & Segelreise im Wattenmeer. Die Route führt von Enkhuizen über Texel und Terschelling ins friesische Festland nach Harlingen, Makkum und Stavoren und zurück nach Enkhuizen. Wind und Gezeiten bestimmen dabei mit, wann gesegelt und wo angelegt wird.
Besonders gespannt bin ich auf das Segeln und darauf, wie sich eine Woche auf einem Schiff anfühlt. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Am Ende werden mir neben den Landschaften und dem Segeln vor allem die vielen Begegnungen an Bord in Erinnerung bleiben.
Tag 1 – Anreise nach Enkhuizen: Die erste Begegnung mit der Leafde fan Fryslân
Am 9. August geht es nach Enkhuizen. Bei schönstem Sommerwetter fahren wir mit dem Zug von Münster über Amsterdam nach Enkhuizen. Vom Bahnhof sind es nur wenige Minuten zu Fuß zum Hafen. Schon von Weitem erblicke ich die vier imposanten Masten der Leafde fan Fryslân.
Einschiffung in Enkhuizen
Ab 16 Uhr beginnt die Einschiffung. Die Crew begrüßt uns und bringt uns zu unseren Kabinen. Das Schiff wirkt auf den ersten Blick größer, als ich erwartet habe. Mehrere Treppen und verschiedene Bereiche führen zu den Kabinen auf dem Unterdeck, sodass ich mich zunächst einmal orientieren muss. Meine Kabine liegt im hinteren Teil des Schiffes.
Insgesamt sind 35 Reisende (6 Italiener, 2 Engländer, 2 Österreicherinnen und 25 Deutsche) und eine sechsköpfige Crew an Bord. Schnell entsteht eine angenehme Atmosphäre. Vor dem Abendessen stellt sich die Crew vor und erklärt uns den Ablauf der kommenden Woche. Dabei wird auch klar: Bei einer Segelreise ist nicht alles bis ins letzte Detail planbar. Wind, Wetter und Gezeiten bestimmen mit, wohin es geht und wann die Segel gesetzt werden. Wilma, unser Tourguide, erklärt uns die erste Radtour für den folgenden Tag.
Begrüßung durch die Crew
Abendspaziergang durch Enkhuizen
Dann ist es Zeit für unser erstes Abendessen. Wir sitzen mit zwei italienischen Paaren an einem Tisch, die gemeinsam unterwegs sind. Koch Karsten serviert ein erstes 3-Gänge-Menü – und schon nach wenigen Minuten wird viel erzählt und gelacht. Die Verständigung funktioniert mit einer Mischung aus Englisch, Italienisch und Händen und Füßen, aber genau das macht den Abend besonders gesellig.
Nach dem Essen machen wir noch einen Spaziergang durch Enkhuizen. Die historische Hafenstadt mit ihren alten Häusern, dem berühmten Hafenturm, den kleinen Gassen und dem maritimen Flair ist ein schöner Auftakt für diese Reise. Zurück an Bord gönne ich mir noch ein Erfrischungsgetränk und freue mich nach der langen Anreise auf meine erste Nacht auf dem Schiff.
Tag 2 – Mit dem Rad von Enkhuizen nach Medemblik und unter Segeln nach Texel
Die erste Radtour am Deich entlang
Als Frühaufsteherin bin ich am nächsten Morgen schon zeitig wach und genieße erst einmal einen Kaffee an Deck. Kaffee, Tee und Wasser stehen jederzeit zur Verfügung. Bei den übrigen Getränken kann sich jeder ganz unkompliziert selbst bedienen. Es gibt einfach eine Strichliste, die am Ende der Reise abgerechnet wird.
Für mich gibt es heute gleich eine weitere Premiere: Ich fahre zum ersten Mal ein E-Bike. Wilma erklärt mir kurz die wichtigsten Funktionen, dann heißt es: ausprobieren.
Vor jeder Radtour bringt die Crew die Räder an Land und holt sie später auch wieder zurück an Bord. Winnie und Marije übernehmen diese Aufgabe – und wenn man dabei zusieht, wie die Fahrräder vom Oberdeck nach unten gebracht werden, sieht das nach ziemlich harter Arbeit aus. Damit es etwas leichter ist, sind alle dazu aufgefordert, die Akkus selber an Deck zu tragen. Wilma hat die herausfordernde Aufgabe, alle Akkus in einer riesigen Metallbox einzeln anzuschließen, damit sie über Nacht aufladen.
Die Leafde fan Fryslân läuft in den Hafen von Medemblik ein
Die Räder werden an Bord gebracht
Segel setzen für die Überfahrt nach Texel
Wir entscheiden uns für die längere Variante der heutigen Radtour und starten als eine der letzten Gruppen. Natürlich finden wir prompt den ersten Knotenpunkt nicht. Gemeinsam mit zwei Mitreisenden suchen wir den richtigen Weg und finden schließlich den Einstieg in die Route.
Die Strecke führt über Deiche, durch kleine Dörfer und vorbei an Wiesen und Feldern. Jeder fährt sein eigenes Tempo, trotzdem begegnet man unterwegs immer wieder anderen aus der Gruppe. Eine Weile radeln wir gemeinsam mit den Italienern, später trennen sich unsere Wege wieder.
Am Nachmittag erreichen wir Medemblik, eine der historischen Hafenstädte am IJsselmeer. Unser Schiff ist zunächst noch nicht zu sehen – und dann kommt die Leafde fan Fryslân langsam in den Hafen gefahren. Nach der Radtour wirkt sie noch beeindruckender als am Vortag.
Die kleine Bordküche
Nun beginnt für mich der nächste spannende Teil: meine erste Fahrt unter Segeln. Wer möchte, kann beim Segelsetzen mithelfen. Marije erklärt uns die Aufgaben und hat dabei alles im Blick. Eines der Segel sitzt zunächst nicht richtig und sie klettert kurzerhand selbst hinauf – für mich sieht das ziemlich spektakulär aus, wie sie dort oben herumturnt. Eine echte Akrobatin!
Nach und nach werden die Segel gesetzt, der Wind fängt sie ein und plötzlich sind wir tatsächlich nur mit Windkraft unterwegs. Winnie steht hinten am Steuer und hält das Schiff auf Kurs. Immer wieder werden wir daran erinnert, uns hinzusetzen, damit sie freie Sicht hat.
Schließlich erreichen wir die Schleuse zum Wattenmeer. Die Stimmung an Bord ist großartig.
Am Abend erwartet uns wieder ein tolles Essen. Anschließend erklärt Wilma die Radtouren für den nächsten Tag. Da ich Texel noch nicht kenne, empfiehlt sie mir eine Mischung aus der kleinen und großen Tour.
Im Hafen von Oudeschild lassen wir den Tag bei einem Bier an Deck ausklingen. Aus den vielen unbekannten Gesichtern vom Vortag werden langsam Menschen, deren Namen wir kennen – und mit denen wir die nächsten Tage gemeinsam unterwegs sein werden. Die Atmosphäre an Bord ist locker, entspannt und freundlich, man kann mit jedem quatschen und alle sind aufgeschlossen.
Tag 3 – Mit dem Rad rund um Texel
Radweg auf Texel
Selfie am Strand
Der Leuchtturm von Texel
Heute starten wir gemeinsam mit unseren italienischen Tischnachbarn zur großen Texel-Rundtour. Wie jeden Morgen stellen wir uns unser Lunchpaket selbst zusammen. Die schönsten Sandwiches machen eindeutig die Italiener – ich schaue mir dabei einiges ab.
Drei von ihnen sind ziemlich sportlich unterwegs und fahren mit normalen Fahrrädern. Schon bald stellen wir fest: Sich auf Texel zu verfahren, gehört einfach dazu. Immer wieder halten wir an, schauen auf die Karte und versuchen herauszufinden, wo es weitergeht. Unsere italienischen Mitfahrer diskutieren dabei ausgiebig auf Italienisch. Was genau sie besprechen, verstehe ich natürlich nicht – aber die Diskussionen sind mindestens genauso unterhaltsam wie die Suche nach dem richtigen Weg.
An einer Stelle ist der Weg schließlich tatsächlich gesperrt. Das hält uns aber nicht davon ab, ihn trotzdem zu nehmen. Kurzerhand schieben wir unsere Räder über eine Sandpiste an Baggern und Lastwagen vorbei. Eine ziemlich abenteuerliche Aktion. Weiter geht es durch die Dünenlandschaft von Texel. Wind, Sonne, Dünen und immer wieder der Blick auf die Nordsee machen die Tour zu einem besonderen Erlebnis. Wir kommen am Ecomare, einer Seehundauffangstation, vorbei und fahren anschließend weiter Richtung Strand. Dort legen wir eine Pause ein.
Geburtstagsständchen der Crew
Texel gefällt mir immer besser. Die Insel wirkt trotz der vielen Radfahrer nicht überlaufen. Zum Mittag machen wir ein Picknick mit Blick auf den Leuchtturm. Viel schöner kann eine Radpause kaum sein.
Zurück an Bord wartet wieder ein tolles Essen auf uns. Ich frage mich jedes Mal, wie Carsten solche Menüs in der kleinen Schiffsküche zaubert.
Nach dem Essen ist der Abend aber noch lange nicht vorbei. Plötzlich kommt die gesamte Mannschaft aus der Küche – mit einem Kuchen und sogar einem kleinen Feuerwerk. Eine Mitreisende hat Geburtstag. Dazu gibt es noch ein Ständchen. Eine tolle Überraschung!
Tag 4 – Mit dem Segelschiff von Texel nach Terschelling
Morgenstimmung während der Überfahrt nach Terschelling
Bereits um 7 Uhr legt unser Schiff auf Texel ab. Ich bin mit einigen anderen schon an Deck und beobachte, wie die Skipperin das große Schiff aus dem Hafen manövriert. Dazu diese besondere Morgenstimmung an Bord. Etwa auf halber Strecke werden die Segel wieder gesetzt. Wer möchte, kann mithelfen, und natürlich lasse ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen. Rund zwei Stunden segeln wir tatsächlich nur mit Windkraft – der Motor bleibt aus. Das Schiff schaukelt ganz sanft, die Liegestühle werden aufgestellt und plötzlich ist es unglaublich ruhig. Einige Mitreisende mit eigener Segelerfahrung erklären mir nebenbei ein paar Grundlagen.
Heute gibt es statt Abendessen ein Mittagessen an Bord. Nach der Ankunft auf Terschelling starte ich zunächst alleine zu einer Radtour. Eigentlich wollte ich nur ein bisschen losfahren, aber irgendwie fahre ich immer weiter und beschließe spontan, bis ans Ende der Insel zu radeln – oder zumindest so weit, wie man eben kommt.
Entspanntes Segeln
Erste Radtour auf Terschelling
Endlose Dünen und Strand
Die Landschaft wird immer weiter und leerer: karge Dünen, Sand und eine unglaubliche Weite. Je weiter ich komme, desto weniger Menschen treffe ich. Und ich stelle einmal mehr fest, wie erstaunlich weit man mit einem E-Bike kommt. Es ist überhaupt nicht anstrengend – eher wie Bergabfahren mit ständigem Rückenwind. Mit einem normalen Fahrrad wäre ich vermutlich längst umgedreht.
Dazu ist es richtig heiß. Auf dem Rückweg treffe ich schließlich zwei Mitreisende, und wir fahren gemeinsam zurück zum Schiff.
Unser Schiff liegt in zweiter Reihe am Anleger. Um an Bord zu kommen, müssen wir zunächst über das davorliegende Schiff.
Von meiner Kabine aus habe ich nur einen kleinen Blick durch das Bullauge. Heute zeigt er allerdings nicht viel: direkt vor mir liegt die Bordwand des anderen Schiffes.
Ich verbringe den Abend an Deck mit einem sehr netten Paar aus Berlin und Regensburg. Wir sitzen zusammen, erzählen, lachen viel und beobachten am frühen Abend noch die Sonnenfinsternis. Später folgt sogar noch ein Sternschnuppenregen – den ich leider verpasst habe.
Tag 5 – Terschelling und weiter nach Harlingen
Gleich nach dem Frühstück habe ich mich mit dem englischen Paar zum Baden verabredet. Wir radeln nach West aan Zee durch die frische Morgenluft und erreichen den fast menschenleeren Strand. Die Nordsee ist angenehm erfrischend und genau das Richtige für diesen warmen Tag.
Kunstinstallation im Wasser
Blick auf den Hafen von Terschelling
Die Akkus werden zum Laden angeschlossen
Anschließend geht es zurück zum Schiff. Wir starten noch zu einer Radtour am Deich entlang bis nach Oosterend. Rechts von uns das Meer, links der Deich – viel Abwechslung gibt es auf diesem Abschnitt nicht, aber dafür kann man sich auch nicht verfahren.
Wilma hat uns von einer begehbaren Kunstinstallation im Wattenmeer erzählt: „De Streken“ von Marc van Vliet. Ein 150 Meter langer, schmaler Holzsteg führt hinaus ins Watt zu einer großen, blütenförmigen Holzkonstruktion. Je nach Gezeiten verändert sich die Szenerie – bei Ebbe steht das Kunstwerk im trockenen Watt, bei Flut mitten im Wasser.
Ich finde die Installation beeindruckend. Sie erinnert mich ein bisschen an die Skulptur Projekte Münster: Kunst mitten in der Landschaft, die man nicht einfach nur anschaut, sondern tatsächlich erlebt.
Am Nachmittag geht es mit dem Schiff weiter nach Harlingen. Unser Schiff liegt mitten im Hafen, direkt an der Altstadt. Für einen längeren Spaziergang ist es allerdings viel zu heiß. Wir drehen eine kleine Runde und lassen den Tag an Deck mit Erfrischungsgetränken ausklingen. Heute habe ich Glück: Durch das Bullauge sehe ich den Hafen und die abendliche Beleuchtung.
Tag 6 – Von Harlingen nach Makkum
Die erste Windmühle auf unserer Reise
Die friesische Stadt Bolsward
Der leckere Hauptgang an diesem Abend
Heute ist es noch heißer. Viele bleiben deshalb lieber an Bord, anstatt sich aufs Fahrrad zu setzen. Ich fahre trotzdem los. Später auf der Strecke denke ich allerdings auch: Vielleicht wäre ich heute besser mit dem Schiff gefahren. Kaum Schatten und dazu die Hitze.
Wir radeln wieder mit unseren italienischen Freunden. Die Route führt heute durch die friesische Landschaft und über Franeker und Bolsward entlang der berühmten Elf-Städte-Route.
Irgendwann erreichen wir schließlich Makkum. Allerdings sind wir viel zu früh da: Das Schiff kommt erst in etwa zwei Stunden. Also vertreiben wir uns die Zeit gemeinsam mit den Berlinern in einem Café.
Dann ist es endlich so weit – das Schiff kommt. Als Erstes gehe ich duschen und lege mich anschließend in der Kabine etwas hin. Die viele Sonne macht sich bemerkbar.
Mit den Berlinern, deren Kabine auf der anderen Seite des Schiffes liegt, vergleiche ich inzwischen immer, wer was aus seinem Bullauge sieht. Heute sehe ich den Holzsteg.
Tag 7 – Von Makkum nach Stavoren und weiter nach Enkhuizen
Die Infotafel mit dem täglichen Tagesablauf
Der Hafen von Stavoren
Das letzte gemeinsame Abendessen
Heute ist leider schon der letzte Radtag. Am Morgen regnet es zum ersten Mal ein wenig. Alle warten den kurzen Schauer ab und dann geht es los. Ich bleibe heute einfach mal an Bord. Es ist so schön auf dem Schiff, und die Strecke durch Friesland kenne ich bereits. Vor zwei Jahren habe ich hier schon einmal eine Rundtour mit Rad und Hotel gemacht. So kann ich den letzten Tag ganz entspannt angehen und die Fahrt über das Wasser genießen.
In Stavoren, einer der berühmten Elf Friesischen Städte, esse ich auf Empfehlung von Winnie zusammen mit den Berlinern Kibbeling an einem Imbiss. Den beiden schmeckt er sehr gut, mir ist der Fisch allerdings etwas zu frittiert.
Nach und nach treffen die ersten Radler wieder am Schiff ein. Die Fahrräder werden verladen, und dann starten wir zur letzten Fahrt dieser Reise. Noch einmal werden für kurze Zeit die Segel gehisst und wir genießen die Fahrt über das Wasser.
Am Abend erreichen wir wieder Enkhuizen. Und plötzlich ist sie da, diese etwas melancholische Abschiedsstimmung. Die Reise, die gerade erst angefangen zu haben schien, ist schon wieder vorbei.
Tag 8 – Abschied in Enkhuizen
Nach dem Frühstück heißt es Abschied nehmen. Um 9 Uhr verlassen alle das Schiff. Man drückt sich noch einmal, winkt sich zu, tauscht Adressen aus und verabschiedet sich.
Acht Tage lang waren wir irgendwie in unserer eigenen kleinen Welt unterwegs - zwischen Schiff, Fahrrad, Meer, Wind und den Menschen, mit denen ich diese Reise geteilt habe.
Fazit und persönliche Erfahrungen mit der Rad- und Segelreise
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Eine Woche auf einem Schiff funktioniert tatsächlich erstaunlich gut. Man gewöhnt sich schnell daran, dass das eigene Zuhause schwimmt, dass die Fahrräder morgens von Bord gebracht werden und man nach der Radtour wieder „nach Hause“ kommt.
Besonders schön finde ich den Wechsel zwischen Radfahren und Segeln. Nach einer Radtour ist es wunderbar, einfach an Bord zu gehen, zu duschen und sich an Deck zu setzen. Und wenn dann die Segel gesetzt werden, der Motor ausgeht und nur noch der Wind das Schiff bewegt, ist das schon etwas Besonderes.
Die Hitze hat uns in dieser Woche allerdings auch ordentlich gefordert. Gerade an den heißen Tagen war ich froh, die Wahl zu haben, auf dem Schiff zu bleiben. Gerade das macht für mich einen großen Reiz dieser Reise aus: Man muss nicht jeden Tag unbedingt aufs Fahrrad. Das Schiff ist genauso Teil der Reise wie die Radtouren.
Am meisten bleiben mir aber die Menschen in Erinnerung. Aus zunächst völlig unbekannten Mitreisenden werden innerhalb weniger Tage Begleiter, mit denen man gemeinsam radelt, am Tisch sitzt, sich auf dem Schiff trifft und abends viel lacht. Besonders schön finde ich, dass die Gruppe so gemischt und unkompliziert war.
Ich war vorher gespannt, wie sich eine solche Reise anfühlen würde. Jetzt weiß ich es: Ich würde jederzeit wieder aufs Schiff steigen.