Mit dem E-Bike von Sillian nach St. Kanzian am Klopeiner See
Unsere Kollegin Sonja war eine Woche lang mit dem E-Bike auf dem Drauradweg unterwegs – von Sillian bis zum Klopeiner See.
Ihre Erfahrungen, Tipps und schönsten Etappen hat sie in einem Reisebericht für Sie zusammengestellt.
Wir, mein Mann und ich, haben uns eine siebentägige Radreise entlang der Drau in Kärnten vorgenommen – von Hotel zu Hotel. Wir reisen Mitte Mai von Brixen aus an, wo wir noch zwei schöne Tage vorab verbracht haben. Der Drauradweg in Österreich soll nicht viele Steigungen enthalten, aber mit dem E-Bike sind wir auf der sicheren Seite und können auch mal einen Abstecher wagen. Schließlich kommen wir aus dem flachen Münsterland. Damit wir uns voll aufs Radfahren und Genießen konzentrieren können, wird unser Gepäck von Unterkunft zu Unterkunft transportiert – ein Komfort, den wir inzwischen sehr schätzen.
Die Drau-Radroute gilt als eine der schönsten Flussradwege Europas haben wir gelesen; vom ADFC mit 5 Sternen ausgezeichnet. Gut ausgebaut, angenehm zu fahren und jede Menge Gelegenheiten für Pausen, Fotostopps und kleine Entdeckungen am Wegesrand, heißt es. Wir sind gespannt. In diesem Erfahrungsbericht erzählen wir von unserer Tour, den Etappen, Eindrücken und natürlich auch vom einen oder anderen kulinarischen Highlight.
Tag 1 – Anreise nach Sillian: Erste Eindrücke und Dolomiten-Panorama
Unsere Reise beginnt mit einer malerischen Fahrt durch das Pustertal. Bevor wir unser Tagesziel Sillian erreichen, biegen wir bei Innichen ab für einen Abstecher nach Sexten und Moos. Bereits auf dem Weg eröffnen sich uns großartige Ausblicke auf die Dolomiten – besonders beeindruckend sind die majestätischen Drei Zinnen, die wie steinerne Wächter über dem Tal thronen.
Am Nachmittag erreichen wir schließlich unser Hotel in Sillian. Nach einer kurzen Pause zieht es uns noch einmal nach draußen: Wir machen einen gemütlichen Spaziergang in Richtung Panzendorf. Das Panorama, Vogelgezwitscher und das Plätschern der Drau machen diesen ersten Tag zu einem entspannten Einstieg in unseren Radurlaub. Auf der Nachbarterrasse wird musiziert und bei Schifferklavier-Polka stellt sich langsam Urlaubsgefühl ein. Den Abend lassen wir bei landestypischem Essen mit Osttiroler Spezialitäten ausklingen: köstliche Schlipfkrapfen mit würziger Füllung und zartschmelzende Spinatknödel – ein kulinarischer Abschluss, der Lust auf mehr macht.
Tag 2 – Etappe von Sillian nach Dellach
Drau-Radweg mit Blick auf die Dolomiten
Viele Brücken erleichtern den Wechsel von einem Drau-Ufer zum anderen.
Nach einem ausgiebigen Frühstück starten wir gut ausgeruht zu unserer ersten Radtour. Die Strecke führt uns vorbei an typischen Tiroler Bauernhöfen und kleinen Wasserfällen – eine schöne Mischung aus Natur und ländlichem Leben. Auf gut asphaltierten Wegen radeln wir entlang der Berge, die Sonne im Rücken und der Wind schiebt uns kräftig voran. Die Route ist gut ausgeschildert, stellenweise können wir uns einfach rollen lassen. In der Ferne liegt noch Schnee auf den Gipfeln – ein toller Kontrast zur frühlingshaften Wiesenlanschaft unten mit Anemonen, Salvien und Orchideen. Wir sehen Wasserfälle, im Hintergrund die Hohen Tauern und hübsche, überdachte Holzbrücken.
In Lienz angekommen, legen wir eine kleine Stadtrundfahrt ein, um das historische Zentrum zu entdecken. Zum Abschluss gönnen wir uns eine Pause im charmanten alten Kaffeehaus Glanzl, von dessen Terrasse wir einen schönen Blick auf das Schloss Liebburg haben.
Ab Lienz entscheiden wir uns abseits des offiziellen Drau-Radwegs für die Strecke auf der rechten Uferseite. Der Weg ist unbefestigt, aber zunächst gut fahrbar und führt uns mitten durch die Natur. Ein Postkartenidyll: das klare blau-grüne Wasser und glitzernder Sand am Ufer der Drau und die beeindruckenden Berge im Hintergrund. Nach ein paar Kilometern wechseln wir zurück auf die linke Uferseite, wo der asphaltierte Weg wieder angenehmer zu fahren ist.
In OberdrauburgIn Oberdrauburg erkunden wir den Ort wieder per Rad. Besonders beeindruckt hat uns die Szenerie am Friedhofsportal auf dem Berg. Nach einem Stück Apfelstrudel mit Sahne gehen wir die letzten Kilometer nach Dellach an und ich beschließe, auf weitere Fotostopps zu verzichten und die rund 7 Kilometer bis zum Ziel einfach nur zu genießen. Tja, klappt natürlich nicht ganz – dafür ist die Landschaft zu schön. Da wir in der Vorsaison unterwegs sind, ist die Strecke angenehm leer – einfach nur Radfahren pur. Das macht den Weg selbst zum echten Highlight.
In unserer Radpension im ländlichen Dellach werden wir herzlich empfangen. Das Gepäck steht sogar schon auf dem Zimmer, und unsere Räder können wir sicher in einer Garage abstellen und aufladen. Auf der Terrasse mit Ausblick genießen wir ein erfrischendes Getränk, bevor wir uns nach insgesamt 72 Kilometern (inklusive kleiner Extratouren) auf den Weg zum Abendessen im Ort machen.
Tag 3 – Etappe von Dellach nach Sachsenburg
Am dritten Tag verlassen wir Dellach bei strahlendem Morgenlicht. Ein Radlerpaar aus der Schweiz, das zeitgleich startet, möchte noch einen Abstecher zum Weißensee hinauf machen, wir zögern, halten uns dann aber doch an die offizielle Drauradweg-Route. Bevor wir wieder direkt an die Drau zurückkehren, machen wir aber noch einen kleinen Abstecher hinauf ins Dorf Berg, das ich gerne sehen möchte. Oben angekommen, bietet sich uns ein schöner Blick über das Tal.
Drauradweg hinter Dellach/BergWieder zurück auf der Route fahren wir zunächst ein kurzes Stück entlang der Straße, dann weiter auf der südlichen Drau-Seite. Der Weg verläuft etwas abseits vom Fluss, dafür aber durch stille Wälder und entlang weiter Heuwiesen. Sie sind noch nicht gemäht und sind voller Blüten und Insekten. Die Strecke ist angenehm asphaltiert und verläuft mit sehr sanftem Auf und Ab – abwechslungsreich und bestens zu fahren. Es gibt heute nur wenige Einkehrmöglichkeiten, doch dafür haben wir an mehreren schönen Rastplätzen mit Picknickbänken Gelegenheit für eine kleine Pause.
In der zweiten Hälfte der Etappe wird der Weg stellenweise unbefestigt – aber weiterhin gut befahrbar und landschaftlich sehr reizvoll. Da wir entgegen den Vorhersagen für diese Woche bestes Wetter haben und die Etappe mit ca. 40 km nicht lang ist, haben wir Zeit für Naturstudien (Akelei, Adler, Admiral) und Fotos.
Picknick kurz vor SachsenburgIn Lind legen wir einen kurzen Stopp ein, um einen Blick auf die hübsche Pfarrkirche zu werfen, setzen die Fahrt aber bald fort, da sich im Ort heute kein geöffnetes Café für eine Pause findet. In Sachsenburg werden wir in unserem Hotel herzlich begrüßt – unser Gastgeber ist ein zertifizierter Drau-Wirt, das bedeutet: radfreundlicher Service, sichere Abstellplätze für die Räder, Lademöglichkeiten für die E-Bikes und viele kleine Aufmerksamkeiten, die Radreisende besonders zu schätzen wissen. Das Hotel liegt direkt am zentralen Platz des kleinen, beschaulichen Ortes – ruhig, aber sehr angenehm gelegen.
Zum Abendessen genießen wir heute Kärntner Kasnudeln, liebevoll zubereitet, mit einem Glas Grüner Veltliner – eine Kombination, die hervorragend zu diesem Frühsommerabend passt. Danach machen wir noch einen gemütlichen Abendspaziergang durch Sachsenburg. Der Weg führt uns bis zum breiten Sandstrand an der Drau, wo wir in der Dämmerung die ruhige Stimmung am Wasser auf uns wirken lassen – ein gelungener Abschluss für diesen dritten Reisetag.
Tag 4 – Etappe von Sachsenburg nach Villach
Am vierten Tag starten wir früh – für den Nachmittag ist Regen angesagt, und wir wollen möglichst trocken in Villach ankommen. Ab Rosenheim geht es durch einige Ortschaften entlang der Straße, sodass wir zügig vorankommen wollen. In Spittal an der Drau legen wir dann eine kleine Verschnaufpause ein: Im Park beim Schloss Porcia suchen wir uns ein ruhiges Plätzchen und machen ein kurzes Picknick. Ab hier ist die Strecke wieder sehr angenehm: gut zu fahren, mit Abschnitten auf hartem Sand, und landschaftlich sehr reizvoll. Die Drau zeigt sich nun in einem neuen Gewand – nicht mehr als sprudelnder Gebirgsbach, sondern als breiter, gemächlich fließender Fluss, der stellenweise fast schon Seencharakter hat. Die Ufer sind grüner, das Gelände flacher, und die Etappe entwickelt einen fast meditativen Rhythmus.
Stopp mit BrettljauseKurz vor Feffernitz, im kleinen Ort Pobersach, machen wir Halt bei Familie Wallner auf dem Hof Uhle – ein echter Geheimtipp. In einem urigen Garten bekommen wir eine liebevoll zusammengestellte Brettljause serviert – regional, frisch und köstlich. Auf dem Gelände bestaunen wir eine Sammlung von Werkzeugen aus der traditionellen Obstverarbeitung. Auch ungewöhnliche Destillate wie Liebstöckelbrand gibt es hier. Klingt interessant – aber wir bleiben doch lieber bei Kaffee und Bierchen.
Richtung Osten wird die Drau zu einem breiten FlussAb hier verläuft der Radweg herrlich nah an der Drau. Die Strecke zieht sich ruhig und eben dahin, und wir genießen das entspannte Dahingleiten Richtung Ziel. Die Einfahrt nach Villach ist unkompliziert. Unter einer großen Autobahnbrücke hindurch eröffnet sich ein weiter Blick auf die Karawanken – ein interessanter Kontrast.
Der angesagte Regen bleibt aus, wir kommen nach 60 km trocken an und haben genug Zeit für einen Spaziergang durch die sehenswerte Altstadt von Villach. Die Jakobskirche, die bunten Hausfassaden und die entspannte Atmosphäre der Stadt machen den Abschluss des Tages perfekt. Am Abend kehren wir ins Brauhaus ein – zünftig, gemütliche Plätze unter Kastanien, genau richtig nach einem langen Tag auf dem Rad.
Tag 5 – Etappe von Villach nach Ferlach
Der Tag beginnt mit einer netten Überraschung: Während wir noch beim Frühstück sitzen, beobachten wir auf der gegenüberliegenden Drau-Seite den Start eines lokalen Radevents. Rund 500 Radler setzen sich nach und nach in Bewegung – ein eindrucksvolles Bild. Doch schon nach wenigen Minuten ist die bunte Gruppe aus unserem Blickfeld verschwunden, und wir starten ebenfalls in unseren Tag.
Unsere Route führt zunächst ruhig an der breiten Drau entlang. Die Landschaft ist abwechslungsreich und naturbelassen: Biotope, Schilfgürtel, Spuren von Bibern und sanfte Auwälder begleiten uns. Meist fahren wir oben auf dem Damm, mit weiter Sicht und wenig Radverkehr. Es herrscht eine stille, fast meditative Stimmung.
Wir halten Ausschau nach Bibern
Wegen einer Radwegsanierung werden wir an einer Stelle umgeleitet – ein glücklicher Zufall, denn die alternative Strecke führt uns auf angenehmen Wegen durch einen schönen Wald. Duftend nach Zirbelkiefern und frischem Gras – ein gelungener Umweg.
Kurz vor Suetschach entdecken wir eine schmale Halbinsel, die weit in die Drau hineinragt. Man hat das Gefühl, fast mitten im Fluss zu stehen – ein schöner Ort für einen Rundumblick und eine kurze Pause. Dort treffen wir einen sportlichen Kärntner Radler, mit dem wir uns über das herrliche Rosental, die Strecke und unser bisheriges Wetterglück unterhalten. Die Umgebung zeigt sich von ihrer besten Seite: Schilf spiegelt sich im Wasser, rechts ragen die Berge auf – ein fast schon kitschig-schönes Panorama.
In Reßnig: Blick auf die KarawankenUnsere Unterkunft liegt etwas außerhalb von Ferlach, ruhig, mit Balkon und sehr komfortabel. Nachdem wir eingecheckt haben, radeln wir noch einmal in den Ort, um den Tag stilvoll ausklingen zu lassen. Zum Abendessen fahren wir ein paar Kilometer weiter in den Gasthof nach Reßnig, wo uns eine schöne Gartenterrasse und ein einmaliger Blick auf die Karawanken erwarten. Über den Bergen hängen dramatische Wolken – ein Anblick, der lange im Gedächtnis bleibt.
Mit insgesamt rund 65 Kilometern, inklusive der Fahrt zum Abendessen und zurück, war es ein abwechslungsreicher und landschaftlich besonders schöner Reisetag. Müde, aber zufrieden fallen wir abends ins Bett – und schlafen hervorragend.
Tag 6 – Etappe von Ferlach nach St. Kanzian am Klopeiner See
Trotz der eher trüben Wetterprognose nehmen wir uns am Vormittag noch Zeit für einen Abstecher ins Jagd- und Büchsenmacher-Museum im Schloss von Ferlach. Die Ausstellung zeigt regionale Handwerks- und Ingenieurskunst, eine große Sammlung von Jagdtrophäen und historische Gewehre. Durchaus interessant und eindrucksvoll präsentiert.
Danach schwingen wir uns wieder auf die Räder. Der Weg führt zunächst auf dem Draudeich weiter – mit freiem Blick auf die langsam fließende Drau, die sich wie ein See ausbreitet. Die Landschaft bleibt still, weit und fast menschenleer. Auch unter dem wolkenverhangenen Himmel wirkt sie nicht trist, sondern fast feierlich. Kilometerweit Natur pur, vereinzelt kleine Ortschaften, hin und wieder ein Hof, das Gelände ist heute etwas hügeliger als an den Tagen zuvor – aber gut machbar.
Kurz vor dem RegenNach einer Weile beginnt es tatsächlich zu regnen. Wir haben Glück und entdecken ein Anglerresort mit überdachter Terrasse direkt an der Drau – ein perfekter Zufluchtsort. Dort lassen wir uns eine köstliche geräucherte Forelle mit Avocado schmecken. Während der Regen stärker wird, beobachten wir abwechselnd die Wasservögel und das Regenradar, trinken Kaffee und warten einfach ab.
Als der Regen etwas nachlässt – noch immer kräftig, aber fahrbar – machen wir uns auf den letzten Abschnitt des Tages. Gut verpackt in Regensachen geht es zügig weiter Richtung St. Kanzian am Klopeiner See. Die Strecke ist problemlos, und bald erreichen wir unser Hotel. An der Rezeption werden wir freundlich empfangen, und die Mitarbeiterin stellt uns sofort die Heizung an, damit wir unsere nassen Sachen trocknen können – eine kleine, aber sehr willkommene Geste.
Der Klopeiner See liegt still da, fast menschenleer – sicher auch wetterbedingt. Die Badestelle in der Nähe sieht vielversprechend aus, bei besserem Wetter wäre hier sicher mehr los. Am Abend kehren wir ins Restaurant direkt gegenüber ein: feines Essen mit Blick auf den See – leise Wellen, dunkle Wolken, aber eine sehr angenehme Stimmung am letzten Abend unserer Tour.
Tag 7 – Rückreise von St. Kanzian und Fazit
Heute heißt es Abschied nehmen vom Klopeiner See – die siebentägige Drau-Radtour endet. Wir haben den Rücktransfer nach Sillian gleich mitgebucht, ebenso wie den Transport unserer Räder. Pünktlich am Vormittag fährt der Transporter vor: Unser Fahrer ist bestens gelaunt, begrüßt alle mit einem lockeren Spruch und geht dann routiniert ans Werk. Mit sicherem Griff verlädt er unsere Räder und die der anderen Gäste auf den speziell ausgestatteten Radanhänger. Auch das Gepäck wird zügig eingeladen – und schon sitzen wir im bequemen Kleinbus, bereit für die Rückfahrt quer durch Kärnten und Osttirol.
Die Rückreise verläuft reibungslos und schneller als gedacht. Mittags sind wir bereits wieder in Sillian, wo wir unsere Sachen in unser Auto verladen. Vor der Weiterfahrt gönnen wir uns noch einen letzten Kaffee im Hotel. Am Parkplatz verabschieden wir uns herzlich von den netten Schweizer Radlern, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln angereist sind und nun zum Bus eilen. Die beiden hatten Leih-E-Bikes genutzt und waren mit diesen sehr zufrieden, wie wir auf der Rückfahrt erfahren hatten. Der Akku hatte trotz mehrerer Abstecher, wie der zum Weißensee hinauf, abends noch allerhand Kapazität.
Lohnt sich die Drauradweg-Radtour?
Unser Fazit nach sieben Tagen in Kärten: Der für uns recht unbekannte Drau-Radweg war eine echte Entdeckung.
Der Fluss als roter Faden – mal quirlig, mal ruhig, mal fast seeartig – führte uns durch abwechslungsreiche Natur, idyllische Landschaften, charmante Orte und kleine Städte. Dazu regionale Küche, herzliche Gastgeber und immer wieder fantastische Ausblicke auf Berge, Wiesen und Wasser.
Kärnten: optimale RadlerregionDer Drau-Radweg ist für uns eine Genießertour mit Alpin-Panorama, die sportlich nicht überfordert, aber auch nicht langweilt. Mit normalem Rad sollte man auf jeden Fall etwas Übung und Kondition mitbringen – mit dem E-Bike waren wir sehr komfortabel unterwegs, aber abends auch angenehm müde. Die Navigation war einfach, der Drauradweg ist sehr gut beschildert, in Kärnten auch als R1 bezeichnet. Zudem hatten wir eine eigens für diese Reise erstellte App erhalten, inkl. Sprachnavigation und eingezeichneter Route bis zu unseren Hotels. Die gedruckte Karte war nützlich für eine Übersicht am Vortag und für mögliche Besichtigungen.
Ein echtes Plus war die Organisation: Unser Gepäck war jeden Tag vor uns im Hotel. Alle Unterkünfte waren auf Radreisende eingestellt – mit verschließbarer Fahrradgarage, Lademöglichkeit, hilfreichen Infos und oft einer netten Terrasse oder Gaststube zum Ausklang des Tages. Auch das Wetterglück war fast immer auf unserer Seite – meist trocken, an den ersten Tagen sonnig und mit 16-20 Grad die ideale Temperatur für uns.
Jetzt freuen wir uns auf unsere Verlängerung im Nationalpark Hohe Tauern – aber die Drau und Osttirol werden uns sicher noch eine Weile begleiten: in Gedanken – und in der Küche.
Als kleines Souvenir haben wir ein nagelneues Tiroler Knödelkochbuch im Gepäck. Mal sehen, ob wir die Spinatknödel zu Hause auch so gut hinbekommen.