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Reisen mit Rad und Schiff

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Masuren
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Masuren mit Rad und Schiff

8 Tage/7 Übernachtungen | Geführte Radtouren

Rund um die Masurische Seenplatte erleben Sie auf dieser Radreise ursprüngliche Natur und die Sehenswürdigkeiten einer mehr als 700-jährigen Geschichte. Per Rad erkunden Sie auf geführten Touren Naturreservate, in denen Biber und Störche heimisch sind und bummeln durch die Gassen malerischer Hafenstädte. Nehmen Sie sich Zeit für den Besuch eines farbenprächtigen Bauernmarktes und tauchen Sie ein in die erfrischenden Fluten eines kristallklaren Sees. Während Sie Masuren per Rad entdecken, erwartet Sie bereits die Besatzung unseres Hotelschiffes. Sie wohnen auf der MS Classic Lady, einem kleinen Schiff mit Panoramarestaurant und Sonnendeck. Vom Logenplatz an Bord erleben Sie den stimmungsvollen Sonnenuntergang oder den sternenklaren Himmel. Auf abendlicher Rundfahrt oder auf der "Fünf-Seen-Route" können Sie die zauberhafte Seenlandschaft auch einmal vom Schiff aus bewundern. Keine lästige Quartiersuche, kein tägliches Kofferpacken und tagsüber unbeschwertes Radeln ohne Gepäck. Auf diese Weise wird das Naturparadies der Masurischen Seenplatte zu einem einmaligen Erlebnis.

Routenverlauf 2021

1. Tag, Sa.: Individuelle Anreise in die Masurische Seenplatte nach Nikolaiken

(a) ...per PKW nach Masuren (Stellplatz für die Dauer der Reise reservierungspflichtig, 45 Euro/Woche)
(b) ...per Flug nach Warschau Frederic Chopin, von wo aus ab 15:00 Uhr der Bustransfer startet. Der Masuren-Shuttle fährt über den Hauptbahnhof „Warszawa-Centralna“ und via Warschauer-Altstadt nach Masuren.
(c) ...per Bahn via Berlin nach „Warszawa-Centralna“. Ab 16:00 Uhr Transfer mit dem Masuren-Shuttle via Altstadt nach Masuren.

2. Tag, So.: Nikolaiken – Lucknainer See – Nikolaiken (ca. 20 km)

Nach dem Frühstück erfolgt die Tourbesprechung und Radausgabe. Am Vormittag machen Sie eine Erkundungstour durch Nikolaiken. Die Kleinstadt gilt als schönster und beliebtester Ferienort Masurens. Vom Marktplatz aus sehen Sie das Wappentier Nikolaikens, den sagenhaften „Stinthengst“, der unter einer Brücke angekettet im Wasser liegt. Am Nachmittag geht es zum Lucknainer See. Der kleine See, der im Masurischen Biosphären Reservat liegt, ist Brutgebiet für viele seltene Wasservögel und vor allem bekannt für die großen Scharen von Höckerschwänen. Von einem Aussichtspunkt genießt man den Blick auf dieses Vogelparadies in einer unberührten Naturlandschaft.

3. Tag, Mo.: Nikolaiken – Popiellno – Wejsuny – Kamien – Nikolaiken (ca. 35 km)

Morgens unternehmen Sie eine kurze Radtour bis zur Fährstation von Wierzba und setzen auf der andere Seite den Weg per Rad fort. Im nahen Popiellnen besuchen Sie eine biologische Station, die zur Rückzüchtung des urzeitlichen Tarpan-Pferdes eingerichtet wurde. Auf der umliegenden Halbinsel werden die Tiere ausgewildert, so dass man in den lichten Wäldern mit etwas Glück eine kleine Herde entdeckt. Die Weiterfahrt nach Kamien führt über Wejsuny [Weissuhnen], ein altes, ostpreußisches Dorf mit hübscher Kirche im Ordensstil und schönen alten Holzhäusern, die teilweise über 100 Jahre alt sind. An der Schleuse von Guzianka vorbei setzen Sie die Radtour um den Beldahnsee herum fort bis nach Kamien, wo die MS CLASSIC LADY bereits auf Sie wartet. Eine Schifffahrt nach Nikolaiken rundet den Tag ab.

4. Tag, Di.: Nikolaiken – Rhein – Wolfsschanze – Wilkasy (ca. 50 km)

Der Tag beginnt mit einer Schifffahrt Richtung Rhein [Ryn]. Per Rad geht es anschließend zur ehemaligen Schäferei und weiter zur Wolfsschanze, wo sich die Reste des ehemaligen Führerhauptquartiers befinden. Bei einer Führung sehen Sie u. a. den Gedenkstein, der an Graf von Stauffenberg und die Widerstandskämpfer des 20. Juli 1944 erinnert. Wer will, fährt einen individuellen Abstecher (plus 17 km) nach Rastenburg [Ketrzyn]. Sehenswert sind die Ordensburg und die Wehrkirche St. Georg, in der ein Bild aus der Schule Lukas Cranachs untergebracht ist. Durch Wiesen, Felder und einsame Dörfer geht es nach Wilkasy, wo die MS CLASSIC LADY Sie wieder erwartet.

5. Tag, Mi.: Wilkasy – Lötzen – Goldapgar-See – Wilkasy (ca. 54 km)

Am Vormittag startet die Radtour und führt über Lötzen [Gizycko] zum Goldapgar-See. Sie unternehmen zunächst einen Rundgang durch Lötzen, das Wassersportzentrum Masurens, und sehen eine handbetriebene Drehbrücke, die immer noch in Betrieb ist und ein seltenes Technikdenkmal darstellt. Weiter geht es zu der nach Plänen des Hofarchitekten Schinkel erbauten Kirche, in der jetzt wieder deutschsprachige Gottesdienste stattfinden. Bei Lötzen besuchen Sie die Feste Boyen aus der Mitte des 19. Jh., die auf einer Fläche von 100 ha zwischen Löwentinsee und Mauersee errichtet wurde. Weiter geht die Fahrt zum Goldapgar-See, dann um den See herum und über Possessern nach Wilkasy zurück zum Schiff.

6. Tag, Do.: Wilkasy – Rhein – Zondern – Nikolaiken (ca. 42 km)

Der heutige Tag beginnt mit einer stimmungsvollen Schifffahrt auf der schönen „Fünf-Seen-Route“ nach Szymonka. Erste Station der Radtour ist Rhein mit seiner Ordensburg aus dem 14. Jh. Die Burg wurde im barocken Stil umgestaltet und diente eine Zeit lang als Gefängnis. Heute ist hier ein mondänes Hotel untergebracht. Im Innenhof kann man ein glasüberdecktes Rittergrab mit Beigaben betrachten. Dann geht die Tour weiter nach Zondern. In einem 200-jährigen Bauernhaus hat die Familie Dickti ein Heimatmuseum mit vielen alten Hausgeräten und typisch masurischen Möbeln eingerichtet. In der Scheune nebenan stehen alte landwirtschaftliche Gerätschaften und Maschinen. Nach dem Besuch des Museums führt der Weg am Talter Gewässer entlang nach Nikolaiken und zur Anlegestelle der MS CLASSIC LADY.

7. Tag, Fr.: Nikolaiken – Eckertsdorf – Kruttinnen – Nikolaiken (ca. 35 km)

Nach einer kurzen Schiffsfahrt beginnt die Radetappe in Kamien und führt über Eckertsdorf nach Kruttinnen. In Eckertsdorf [Wojnowo] liegt inmitten herrlicher Naturlandschaft das russisch-orthodoxe Kloster der Philipponen. Die sog. Altgläubigen ließen sich 1825 hier nieder. Ihre Häuser und die Holzkirche mit goldenem Zwiebelturm verweisen auf das russische Erbe der Glaubensflüchtlinge. Das ausgedehnte Waldgebiet der Johannisburger Heide wird durchzogen von einem glasklaren Flüsschen, das reich an Fischen und Krebsen ist. Die Stocherkahnfahrt auf der Kruttinna gilt als Höhepunkt jeder Masurenreise. Lassen Sie die Seele baumeln, während Ihr Boot fast geräuschlos durch das kristallklare und fischreiche Wasser gleitet. Ausgangsort ist das Dorf Kruttinnen, wo man u.a. auch masurische Handarbeiten, Souvenirs und Kunsthandwerk kaufen kann. Besonders reizvoll ist die Einkehr in einem Lokal mit Terrasse direkt am Fluss, wo fangfrischer Fisch serviert wird. Über Galkowo mit dem Reiterhof Gut Ferenstein und dem Forsthaus, in dem heute ein nostalgisches Restaurant untergebracht ist, führt die Radtour zurück zur Anlegestelle von Kamien. Genießen Sie noch einmal von Ihrem Logenplatz auf dem Sonnendeck die Fahrt über den Beldhnsee nach Nikolaiken.

8. Tag, Sa.: Verlängerung/Abreise

Transfer nach Warschau (Ankunft Warszawa Centralna ca. 11:45 Uhr, Ankunft Flughafen ca. 12:20 Uhr). Zum Reisebeginn oder Reiseende empfehlen sich Zusatznächte in Warschau, einer pulsierenden Metropole mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten und interessantem Kulturprogramm.

Warschau Pause am See Nikolaiken Ordensburg Mohnfeld Seeterrasse Piaski Radler Resort Piaski Sonnenuntergang Brunnen Warschau

Informationen zur Reisesituation hinsichtlich des Corona-Virus


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