Erleben Sie die Main-Radweg Winzertour von Schweinfurt bis Aschaffenburg – einen der schönsten Teilabschnitte des Main-Radwegs. Auf dieser individuellen Radreise genießen Sie flache, gut ausgeschilderte Wege durch malerische fränkische Weinberge und charmante Orte. Besuchen Sie ausgewählte Vinotheken und Weingüter und kosten Sie die Vielfalt der Frankenweine, darunter Bacchus, Müller-Thurgau, Scheurebe und Silvaner. Unterwegs übernachten Sie in sorgfältig ausgewählten Weinhotels und Weingütern sowie in komfortablen Mittelklassehotels zu Beginn und am Ende der Reise. Freuen Sie sich auf fränkische Gastlichkeit und abwechslungsreiche Radtage entlang des Mains.
Highlights der Main-Radweg Winzertour
- Malerische fränkische Weinberge und charmante Fachwerkorte
- Weinproben direkt bei renommierten Winzern
- Aschaffenburg mit dem berühmten Sandsteinschloss Johannisburg
- Berühmte Frankenweine: Bacchus, Müller-Thurgau, Scheurebe und Silvaner
- Residenzstadt Würzburg – UNESCO-Weltkulturerbe
- Romantische Fachwerkstadt Lohr am Main
- Flache, gut ausgeschilderte Radwege entlang des Mains
Routenverlauf Main-Radweg Winzertour
1. Tag: Schweinfurt individuelle Anreise
Reisen Sie heute frühzeitig an, dann haben Sie noch Zeit, das sehenswerte Georg Schäfer Museum zu besuchen. Seit dem Jahr 2000 präsentiert das Museum Georg Schäfer die weltweit bedeutendste Privatsammlung der Kunst des 19. Jahrhunderts aus dem deutschsprachigen Raum.
2. Tag: Schweinfurt – Sommerach | Radtour ca. 40 km
Vergnügt schwingen Sie sich auf die Räder. Nach ca. 18 km tauchen bei Wipfeld die ersten Weinberge auf. Eine wunderschöne Radstrecke führt Sie durch kleine Weindörfer ins Herzstück des Fränkischen Weinlands, durch die Volkacher Mainschleife, die größte zusammenhängende Weinbauregion Frankens. Freuen Sie sich auf den malerischen Ort Sommerach, barocke Bürgerhäuser und fachwerkverzierte Winzerhöfe.
Besuchen Sie am Nachmittag den Winzerkeller, die älteste Winzergenossenschaft Frankens. Neben den ausgezeichneten Weinen entdecken Sie das Weinreich mit der „Kostbar“ für Weinberatung, Weinverkauf und Weinausschank, der „Sommerbar“ zum Entspannen und der Weinschule – die einzige Schule, in der Weingenuss nicht nur erlaubt, sondern Pflicht ist.
Nehmen Sie am Nachmittag an einer individuellen Weinbummeltour teil. Bei der kurzweiligen Tour durch Natur, Weinschule und Winzerkeller erfahren Sie Wissenswertes über die Sommeracher Weinberge, die hundertjährige Geschichte des Winzerkellers und die Handwerkskunst der Winzer (Voranmeldung erforderlich).
3. Tag: Sommerach – Ochsenfurt/Sommerhausen | Radtour ca. 35–42 km
Zwischen Dettelbach und Kitzingen lassen Sie sich faszinieren von der fast vollständig erhaltenen Stadtmauer, vielen kleinen Türmchen, Kopfsteinpflastergassen und malerischen Häuserzeilen mit Fachwerk aus der Spätgotik und Renaissance. Staunen Sie über den historischen Marktplatz mit fränkischen Fachwerkhäusern, imposanten Bürgerhäusern und dem Renaissance-Rathaus. Besuchen Sie die architektonischen Glanzlichter: die Stadtkirche Petrini mit ihrem mächtigen Portal des fränkischen Barock und die spätgotische Kirche St. Johannes mit ihrer berühmten Kreuzkapelle von Balthasar Neumann.
Über Marktbreit mit wunderschönem Ensemble aus Maintor und Malerwinkelhaus (erbaut ca. 1600 n. Chr.) radeln Sie weiter. Bewundern Sie das neue Rathaus von 1515 mit Lanzentürmchen und kunstvoller Figuren- und Monduhr in Ochsenfurt, ehe Sie nach Sommerhausen weiterradeln. Der alte Ortskern mit stattlichen Bürger- und Winzerhäusern ist von einer noch gut erhaltenen Wehrmauer umgeben – ein fränkisches Weindorf wie aus dem Bilderbuch.
Sie übernachten beim Winzer, schauen ihm bei der Arbeit über die Schulter, bestaunen seinen Weinkeller und probieren die edlen Tropfen seines Schaffens. Übernachtung in Ochsenfurt oder Sommerhausen.
4. Tag: Ochsenfurt/Sommerhausen – Karlstadt | Radtour ca. 41–48 km
Lassen Sie sich begeistern vom romantischen Ortsbild von Eibelstadt, dessen historische Stadtmauer viele Sehenswürdigkeiten umschließt. Direkt neben dem Radweg an den Steilhängen zum Main wachsen bekannte Lagen wie Teufelskeller, Pfülben, Marsberg und Sonnenstuhl und geleiten Sie nach Würzburg. Staunen Sie über den Marktplatz, das Rathaus, die alte Mainbrücke, die imposante Festung sowie die Marienkapelle mit ihren Sandsteinfiguren von Tilman Riemenschneider.
Höhepunkt ist die ehemals fürstbischöfliche Residenz, die 1720–1744 erbaut wurde. In ihrer Geschlossenheit gilt sie heute als eine der schönsten Schlossbauten des süddeutschen Barocks. Über Veitshöchheim radeln Sie anschließend nach Thüngersheim. Der kleine Weinort wird auch als „Feinkostladen Frankens“ bezeichnet. Neben Müller-Thurgau und Silvaner werden hier auch Grauer Burgunder, Weißer Burgunder und Rieslaner angebaut.
Über Himmelstadt mit kleinem ökologischen Weinlehrpfad radeln Sie ins sehenswerte Karlstadt. Gehen Sie auf Entdeckungsreise in der von alten Mauern, Türmen und Toren umgebenen Altstadt.
5. Tag: Karlstadt – Marktheidenfeld/Homburg | Radtour ca. 20–58 km
Abwechslungsreich ändert sich nun die Landschaft und der charakteristische Weinbau weicht schattenspendenden Wäldern direkt am Radweg. In nur 10 Minuten Fahrzeit (Karlstadt–Gemünden) oder 25 Minuten Fahrzeit (Karlstadt–Lohr) mit der Maintalbahn können Sie die heutige Tagesetappe auf ca. 28 oder ca. 42 km abkürzen.
Egal wie Sie sich entscheiden, Lohr wird Sie mit dem Charme seiner märchenhaften Altstadt empfangen. Besuchen Sie das Spessartmuseum im alten Schloss oder das kleine Schulmuseum. Ca. 28 idyllische Radkilometer warten anschließend noch auf Sie. Direkt am Fluss verläuft der schöne Radweg über Marktheidenfeld mit sehenswerter Pfarrkirche und Franck-Haus (1745 vom reichen Weinhändler Franz Valentin Franck erbaut).
Freuen Sie sich auf den romantischen Weinort Homburg und die Weinberge, die wieder das Landschaftsbild bereichern. Mit seinen hervorragenden Weinlagen „Edelfrau“ und „Kallmuth“ erzeugen die Homburger Winzer Spitzenerzeugnisse des begehrten Frankenweins: erdig, feurig und mit zartem Mandelgeschmack.
6. Tag: Marktheidenfeld/Homburg – Bürgstadt | Radtour ca. 36–46 km
Ganz nah rücken heute wieder die bewaldeten Hügel aneinander, durch die sich der Main hindurchschlängelt. Vorbei an Wertheim mit anmutigen Fachwerkhäuschen und verwinkelter Altstadt radeln Sie meist direkt am Ufer und genießen Natur pur.
Erst bei Bürgstadt entdecken Sie wieder Weinreben und Weinstöcke, an denen jetzt größtenteils Rotweintrauben reifen. Bekannt ist Bürgstadt für seinen hervorragenden Wein, vielleicht gerade deshalb, weil der Weinbau hier noch mit der Liebe des privaten Winzers betrieben wird. Bürgstadt zählt mit nahezu 75 ha Rebfläche zu den größten Weinorten am Untermain.
Freuen Sie sich auf einen hübschen fidelen Weinort, kleine Köstlichkeiten in den Häckerwirtschaften, den Rotwein-Wanderweg und die Martinskapelle mit einzigartiger Innenbemalung.
7. Tag: Bürgstadt – Aschaffenburg | Radtour ca. 46 km
Nur ein Katzensprung und Sie sind in Miltenberg, das sich mit seinen Fachwerkhäusern voller Stolz präsentiert! Staunen Sie über den herrlichen Marktplatz, besser bekannt als „Schnatterloch“, und über das Gasthaus zum Riesen, die älteste Fürstenherberge Deutschlands.
Parallel zum Rotwein-Wanderweg radeln Sie nach Großheubach, wo schon seit 1254 der Wein das Leben im Ort bestimmt. Noch heute wachsen die Reben überwiegend auf den steilen Natursteinterrassen, wie sie nur am Untermain zu finden sind. Die Trockenmauern dienen als natürliche Hitzespeicher und schaffen ein für die Rebstöcke günstiges Kleinklima. Der verwitterte Buntsandsteinboden ist Grundlage für edle rote Rebsorten wie Blauer Spätburgunder, Frühburgunder, Portugieser oder St. Laurent, aus denen feurige, samtige und körperreiche Rotweine gedeihen.
Auf flachen Wegen rollen Sie geschwind über Klingenberg, wo ebenfalls hervorragende Rotweine angebaut werden, bis zum Sandsteinschloss Johannisburg in Aschaffenburg.
8. Tag: Aschaffenburg Abreise
Heute endet Ihre schöne Weinreise nach dem Frühstück in Aschaffenburg. Falls Sie zurück zum Starthotel nach Schweinfurt möchten, empfehlen wir Ihnen unseren praktischen Rücktransfer-Service.