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Kleine Segelkunde

Traditionelle Schiffstypen

Tjalk - Ein Schiffstyp, der seit dem 18. Jahrhundert als Frachtsegler für die für die niederländischen KanäleTjalkund das Wattenmeer gebaut wurde. Tjalken haben keinen Kiel, damit sie in flachen Gewässern manövrieren können. Anstelle des Kiels verfügen die Tjalken über aufziehbare Seitenschwerter, die dafür sorgen, dass das Schiff stabil im Wasser liegt und den Kurs hält. Bei Ebbe können die Schiffe im Wattenmeer trockenfallen und bei steigender Flut weitersegeln.
Der Rumpf ist auch an Bug und Heck sehr breit. Die Segelfläche ist kleiner als z.B. bei Klippern; und besteht zumeist aus Gaffelsegel, Stagfock und Klüver.

KlipperKlipper - schnelles Schiff mit schmalem Rumpf, schnittigem Steven und großer Segelfläche. Klipper wurden viel in der segelnden Handelsfahrt eingesetzt. Entwickelt wurde der Schiffstyp in Amerika; auch auf den Londoner Docks wurden viele Klipper für den Handel mit Indien und China gebaut. Die großen Klipper hatten an allen Masten Rahsegel. Topsegel und Leesegel, die seitlich an verlängerten Rahen angebracht wurden vergrößerten die Segelfläche zusätzlich. Eines dieser Schiffe, der berühmte Teeklipper Cutty Sark, kann in Greenwich im Museumshafen besichtigt werden.

SchonerSchoner - Gaffelgetakelte Zwei- oder Dreimaster, die keine rein rahgetakelte Masten besitzen. Häufig befinden sich Stagsegel zwischen den Masten und Gaffeltopsegel über den Haupsegeln. Der Großmast ist mindestens so hoch wie der Fockmast. Schoner wurden wie die Klipper ursprünglich in Amerika gebaut und für die segelnde Frachtfahrt eingesetzt. Der ursprünglich breite Bug, ähnlich wie bei der Tjalk wurde später häufig durch den schmalen Klippersteven ersetzt.

Bark - Dreimaster, bei dem Fock- und Großmast rahgetakelt sind. Der hintere Mast (Besanmast) ist gaffelgetakelt. Die Gorch Fock z.B. ist eine Bark.

BarkentineBarkentine (auch Schonerbrigg) - Dreimaster mit Rahsegeln nur am Fockmast und Schratsegeln oder Gaffelsegeln an den hinteren beiden Masten. Barkentinen sind wendiger als Barken. (z.B. Thalassa, Störtebeker

Brigg - Ein Zweimaster mit rahgetakeltem Groß- und Fockmast.


"Seglerlatein"

abfallen - mit dem Boot vom Wind wegdrehen
abtakeln - das Abnehmen von Mast, Segeln und Tauen
achtern - der rückwärtige Teil des Schiffes
am Wind - das Schiff fährt am Wind, wenn dieser schräg von vorn kommt
aufschießen - in den Wind drehen, bis das Boot steht
back halten - ein Segel gegen den Wind halten
Backstag - Stag, das den Mast schräg nach hinten stützt
belegen - festmachen eines Taus
Faden - Längenmaß:1 Faden = 1,83 m = 6 Fuß
Fall - Tau zum Aufziehen eines Segels, dagegen:
Schot - Tau zum Verändern der Segelstellung.
fieren - ein Tau lockerer lassen, etwas an einem Tau herablassen.
Freibord - Höhe der Bordwand über Wasser
Gaffel - Rundholz, an dem die obere Seite eines viereckigen Segels befestigt ist.
Großbaum - Rundholz, an dem die Unterseite des Großsegels befestigt ist.
halber Wind - Wind, der quer zur Kursrichtung weht
Halsen - Kursänderung, bei der das Heck durch den Wind dreht.
Killen - Flattern eines Segels, wenn die Schoten zu locker sind, oder das Schiff im Wind steht
Klüver - Zweites Vorsegel, vor der Fock
Knoten - Geschwindigkeit: 1 kn = 1 Seemeile pro Stunde = 1852 m
Kombüse - Küche an Bord
Krängung - Seitliche Neigung des Schiffes
Lee - dem Wind abgewandte Seite des Bootes
Luv - dem Wind zugedrehte Seite des Bootes
Reffen - Verkleinern der Segelfläche bei zuviel Wind
Steuerbord - die rechte Seite des Schiffes, von hinten gesehen
Want - Draht, oder ein Paar von Drähten, das den Mast seitlich abstützt.
Wende - Kursänderung, bei der der Bug durch den Wind geht
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