


und das Wattenmeer gebaut wurde. Tjalken
haben keinen Kiel, damit sie in flachen Gewässern manövrieren
können. Anstelle des Kiels verfügen die Tjalken über aufziehbare
Seitenschwerter, die dafür sorgen, dass das Schiff stabil im Wasser
liegt und den Kurs hält. Bei Ebbe können die Schiffe im Wattenmeer
trockenfallen und bei steigender Flut weitersegeln.
Klipper
- schnelles Schiff mit schmalem Rumpf, schnittigem Steven und großer
Segelfläche. Klipper wurden viel in der segelnden Handelsfahrt eingesetzt.
Entwickelt wurde der Schiffstyp in Amerika; auch auf den Londoner Docks
wurden viele Klipper für den Handel mit Indien und China gebaut. Die
großen Klipper hatten an allen Masten Rahsegel. Topsegel und Leesegel,
die seitlich an verlängerten Rahen angebracht wurden vergrößerten
die Segelfläche zusätzlich. Eines dieser Schiffe, der berühmte
Teeklipper Cutty Sark, kann in Greenwich im Museumshafen besichtigt werden.
Schoner
- Gaffelgetakelte Zwei- oder Dreimaster, die keine rein rahgetakelte Masten
besitzen. Häufig befinden sich Stagsegel zwischen den Masten und Gaffeltopsegel
über den Haupsegeln. Der Großmast ist mindestens so hoch wie
der Fockmast. Schoner wurden wie die Klipper ursprünglich in Amerika
gebaut und für die segelnde Frachtfahrt eingesetzt. Der ursprünglich
breite Bug, ähnlich wie bei der Tjalk wurde später häufig
durch den schmalen Klippersteven ersetzt.
Bark - Dreimaster, bei dem Fock- und Großmast
rahgetakelt sind. Der hintere Mast (Besanmast) ist gaffelgetakelt. Die Gorch
Fock z.B. ist eine Bark. (weitere Barken: Artemis, Admiraal van Kinsbergen
Barkentine
(auch Schonerbrigg) - Dreimaster mit Rahsegeln nur am Fockmast und Schratsegeln
oder Gaffelsegeln an den hinteren beiden Masten. Barkentinen sind wendiger
als Barken. (z.B. Thalassa, Störtebeker
Brigg - Ein Zweimaster mit rahgetakeltem Groß- und Fockmast.